Was ist eigentlich Psychotherapie ?



  • Eine Art, Menschen durch reflektierendes Gespräch zu Heilung von seelischen Erkrankungen zu verhelfen
  • ein Gedankenaustausch
  • eine Plattform zur Persönlichkeitsentwicklung 
  • heilsame Reflexion der eigenen Existenz
  • eine menschliche Beziehung, die hilft, eigene Gefühle zu erkennen und neu zu sehen
  • Handeln
  • anstreben eigener Veränderung und Entwicklung 
  • und: Psychotherapie ist auch Arbeit und nicht immer vordergründig angenehm.
  • bitte beachten Sie auch "die formalen Dinge",  hier hat sich in letzter Zeit etwas geändert.


Therapieverfahren, -Methoden und Richtlinien


2011-09-24HochzeitsfestRegineKurt022

Im deutschen Krankenkassensystem sind bisher bestimmte  Therapieverfahren geprüft und generell zugelassen worden (Richtlinie).  Die zugelassenen Verfahren sind tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie,  analytische Psychotherapie und Verhaltenstherapie

Außer den Richtilinentherapien gibt es andere erfolgreiche und beliebte Therapieformen außerhalb der Finanzierung durch die Krankenkassen (ich nenne hier die, die ich anbiete):

Körperbasierte Psychotherapie (Kurz Körperpsychotherapie) halte ich bei entsprechender Indikation für ein hervorragendes Verfahren zur Vertiefung der tiefenpsychologischen Arbeit; sie wird in vielen psychosomatischen Kliniken erfolgreich angewandt und ehemalige Patienten suchen oft lange nach einem Therapeuten, der diese Therapieform  auch ambulant anbieten kann. In meiner Arbeite verbinde ich den körpertherapeutischen Ansatz mit Klangarbeit. Leider besteht keine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Supervision: Für Menschen in therapeutischen, helfenden und lehrenden Berufen und führenden Positionen in Unternehmen biete ich Supervision an, die sich auf die psychodynamischen Theorien und Erfahrungshintergründe stützt und die Arbeit an Körpersprache und Haltungen einbeziehen kann. Hierbei geht es mir um nachhaltige die Situation durchdringende Arbeit, weniger um einfache Strategien.   

Tiefenpsychologische Selbsterfahrung: Wenn Sie sich selbst besser kennen lernen wollen, Ihre Introspektion und Kreativität entwickeln wollen, vielleicht in einem Berufsfeld arbeiten, in dem Sie viel intensiven Kontakt mit manchmal auch schwierigen Menschen haben, kann eine tiefenpsychologische Arbeit zur Selbsterfahrung für Sie sinnvoll und nützlich sein. Der unterschied zur Therapie ist unter anderem, dass bei der Supervision und der Selbsterfahrung keine "krankheitswertige Störung" (so der Terminus Technikus der Krankenkassen) besteht.

Meditation und Achtsamkeit können therapeutische Prozesse unterstützen. Durch meine eigene Erfahrung mit Meditation kann ich, meine ich, gut mit Menschen arbeiten, denen Meditation wichtig ist. 

Prävention: In Lebenskrisen, z. B. Trennungssituationen oder nach Verlusten,  kann, bevor es zu einer seelischen Erkrankung gekommen ist, beratend-therapeutische Arbeit sinnvoll sein, um das Auftreten schwererer Störungen zu verhindern. 



Foto: mit freundlicher Erlaubnis von Angelika Reich